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AVP II

1979 schuf ein bestimmter Herr Scott einen Meilenstein des Horror- und Actiongenres, der bis heute oft kopiert, jedoch nie wirklich erreicht wurde. Er setzte ein Alien in ein Raumschiff, ließ es wüten und nannte das zugehörige Stück Kinogeschichte schlicht "Alien". 1987 schnappte sich ein John McTiernan den gerade sehr populären Terminator, packte ihn mit weiteren muskelbepackten Semidarstellern in einen Dschungel und ließ einen außerirdischen Räuber, den sogenannten Predator auf die Truppe los. War zweiter Film zwar nicht so stilprägend und visionär wie Ridley Scotts "Alien", ist "Predator" trotzdem mit Sicherheit einer der härtesten und besten Actionfilme unserer Zeit. Die logische Konsequenz ist es demnach diese beiden Horrorfilmveteranen auf einander los zu lassen und zu schauen was bei raus kommt. Der erste Aufeinandertreffen verlief im Jahr 2004 schon sehr langweilig und schaffte nicht zu überzeugen. Logisch, man wirft einen zweiten Teil hinterher und macht alles besser. Aus Fehlern will ja schließlich gelernt sein. Man schreibt eine Story, verleiht den Charakteren Tiefgang, inszeniert die Action spannender, aber zugleich auch übersichtlicher und entwertet die wohl coolsten Actionfilmmonster nicht noch weiter. Und siehe da, AVP II nimmt sich einige dieser Kritikpunkte zu Herzen.... und schafft es den Film in noch tiefere Wertungsabgründe zu reißen.

Zur Story: Toter Predator mit Alien im Bauch!!!!! landet auf Erde, in Kleinstadt, Aliens schlüpfen, sind Alien- Predator- Mischung, töten viele Kleinstädter, die versuchen zu überleben, vermehren sich wie Heuschrecken. Gleichzeitig wird ein zweiter Predator geschickt, um die Alienbrut auszuschalten.

Die Story machte weder im ersten Predator, noch Alien, noch im Aufeinandertreffen der beiden einen großen und wichtigen Teil aus. Vielmehr lebten die beiden Ursprungsfilme von ihrer großartigen Atmosphäre, der einmal spannenden, im andern Fall sehr treibenden und packenden Inszenierung und den Hauptdarstellern. Jeder dieser Tugenden ist, wie schon im ersten Teil, bei AVP II vollkommen abhanden gekommen. Der Film beginnt mit der Landung des verseuchten Predatorraumschiffs und nimmt sich nach der Einführung und der ersten Infektion durch die Aliens viel Zeit, um jeden Hauptcharakter mit der zugehörigen Handlung einzuführen. Sicherlich ist es in einem Horrorfilm keine schlechte Idee die Hauptcharaktere ordentlich einzuführen. Jegliche Art des Mitfühlens und der Anteilnahme am Schicksal der Protagonisten benötigen eine Einführung, die es schafft den Darsteller möglichst echt wirken zu lassen. Jedoch scheitert AVP II gleich auf mehreren Ebenen. Zum einen mangelt es der Charakterzeichnung an Tiefe. Jeder Darsteller wird von einer einfach gehaltenen Eigenschaft angebtrieben. Dies wäre ein im Horrorgenre leicht zu verkraftendes Defizit, hätte die Story wenigstens Dramatik. Es werden in viel zu ausführlicher Art und Weise Konflikte präsentiert, Verbindungen aller Charaktere geschaffen, um diese dann, wenn die Action beginnt vollkommen liegen zu lassen. Welchen Sinn macht es, darzustellen, dass die Tochter sich nicht mit der Soldatenmutter identifizieren kann und sich nur noch an den Vater klammert, wenn dieser kurz darauf umkommt, aber keinerlei Gefühlsregungen des Kindes oder der Mutter präsentiert werden und diese plötzlich ein super Team im Kampf gegen Aliens und den Predator sind.

Hätte man sich statt der ausufernden Exposition auf gut inszenierte Action konzentriert, wäre es möglich gewesen den Film zu retten. Doch zu allem Übel war für mich die gezeigte Action keinen Deut besser als die Charakterzeichnung und Story. Erstes großes Manko der Inszenierung ist die Dunkelheit. Die Schwärze der Nacht und dazugehöriger Regen sind nicht die Quintessenz von Spannung und Dramatik. Auch passende Kameraführung und Ausleuchtung gehören in diese Kategorie. Jedoch spielt sich die Action oftmals in viel zu dunklen Innen- sowie Außenarealen ab, sodass der Spaß schon allein am Setting gedäümpft wird. Weiterer Kritikpunkt ist die Tatsache, dass die Aliens nicht animiert sind, sondern in Form von Animatronics oder Puppen auf den Zuschauer losgelassen werden. Durch die tatsächliche Herkunft sind schnelle und akrobatische Bewegungen dieser eigentlich sehr agilen Killer fast ausgeschlossen. Um dieses Manko auszugleichen zeigen die Regisseure immer nur Ausschnitte der Alien, seien es die Köpfe oder die Schwänze und versuchen durch schnelle Schnittfolgen Dynamik entstehen zu lassen. Sicherlich ist die Action nicht das allerletzte, wirklich überzeugen kann sie jedoch absolut nicht. 

Auf der positiven Seite habe gibt es nicht allzu viel zu sagen. Der Predator sieht wie immer cool aus, die Aliens eigentlich auch. Besonders erfreut hat mich die Konsequenz im Finale, was genau ich meine, sei hier nicht genauer verraten. 

Schlussendlich ist Aliens Vs. Predator 2 genau der Film den ich erwartet habe, nachdem ich Teil eins gesehen hab. Dumme Geschichte, schlechte Action, wenig auf der Haben-Seite. Wer AVP mochte, kann sich den Nachfolger ruhig anschaun, alle andern gehn lieber Wasser mit Öl und Eier verrühren, um starke AVP 2 Hassbilder mit Eitempera malen zu können. Fickts euch nur, wenn ihr keinen Geschmack habt!

3,5/10

15.2.10 19:05


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GAMER

Was macht der feine Herr Regisseur, nachdem er mit seinem Erstling und der Fortsetzung unter Actionfans für Furore und Aufsehen gesorgt hat? Man nehme ein höheres Budget, engagiere neue Stars und entfache mit demselben haarstreubenden Opktikoverkill ein neues Action- Feuerwerk. So geschehen bei den Cranken Regiefüchsen Neveldine/Tailor, die sich mit der Crank-Reihe und der zugehörigen maßlos überdrehten Optik einen Namen im Genre machen konnten. Für ihren neuen Actioner "Gamer" schalten die beiden nach dem haarstreubenden Crank 2 zwar einen halben Gang zurück, verlassen sich jedoch teils wieder nur auf ihre extravagante Optik und verpassen es so neben optischen Highlights auch noch eine spannende Geschichte zu erzählen.

In der Zukunft treten zum Tode verurteilte Häftlinge im Spiel Slayer gegeneinander an. Mithilfe von, im Gehirn eingepflanzten Nanobots, werden die Slayer von menschlichen Spielern gesteuert. Kable (Gerard Butler) ist der große Star am Slayer-Horizont, der den Rekord von 27 erfolgreichen Spielen ohne Tod aufstellt. Nurnoch drei Spiele fehlen ihm zu seiner Entlassung. Multimilliardär Castle (Michael C. Hall), Erfinder von Slayer und Society, einer Welt, in der gemietete echte Menschen gespielt werden können, will mit allen Mitteln Kables Lauf stoppen.

Genau wie seine Quasi-Vorgänger dominiert in Gamer erneut die ultrahektische Handkamera. Schnelle Schnitte, wacklige Verfolgungen des Protagonisten, viele Close-Ups und weitere Spielereien wie kurze 8-Bit-Grafik-Einblendungen dominieren das Bild zu jeder Zeit. Passte dieser Stil in Crank noch wie die Faust aufs Auge, da Chev Chelios nur auf der Suche nach dem nächsten Adrenalinkick von einer Schwierigkeit in die nächste stolperte, wirkt sie hier mitunter deplaziert. Selbst in den Action-Szenen, die maßgeblich von dieser Optik untermalt werden, geht aufgrund des ausufernden Einsatzes der Shaky-Cam und dem sehr schnellen Schnitt mitunter die Übersicht flöten. Sicherlich schaffen es die Regisseure auch ein gewissen mittendrin-Gefühl zu erzeugen, weniger wäre schlussendlich in den Actionsequenzen mehr gewesen. Ganz anders schaut es mit der Optik der Society aus. Bunte Farben, schräge Kostüme, tolle Beleuchtung und klasse Kameraführung zeichnen die Szenen in real/virtuellen Welt aus. Nichtsdestotrotz sind die Actionszenen sehr gut inszeniert, sie bieten neben coolen Zeitlupenaufnahmen einen hohen Blutzoll und lassen es schön krachen.

Im Gegensatz hierzu fällt die Story nunmal deutlich ab. Ist die Idee hinter der Geschichte und Welt von Gamer eigentlich eine recht interessante, fehlt es der Handlung jedoch an Dynamik und Überraschungen. Die Fronten sind von vornherein geklärt, das Ende ist so absehbar, wie in jeder Liebeskomödie (außer "500 Days of Summer" - Filmtipp btw). Storybedingte Spannung kommt praktisch nie auf, optische Reizüberflutung hin oder her.

Trotzdem sind die Darsteller zu loben, die aus ihren eindimensionalen Charakteren, deren Tiefe ungefähr der eines Pfannkuchen entspricht, da sie es schaffen das Beste aus diesen herauszuholen. Besonders die Performance von Michael C. Hall (Dexter-Hauptdarsteller), der zwischen Genie und Wahnsinn schwankt und praktische jede Szene mit seiner Präsenz und seinem Spiel förmlich an sich reißt, ist herausragend. Doch auch Butler, selbstverständlich unterfordert mit seiner plakativen Rolle weiß zu gefallen und schafft es allein durch seine physische Präsenz zu überzeugen. Genau wie damals als Leonidas weiß er auch als Kable stets zu überzeugen. Bis auf die Rolle von Kables Frau, haben die üblichen Nebendarsteller nichts, bis fast nichts zu tun und dienen eher als Stichwortgeber, um die Story weiterzuführen. Ein echtes Profil kann keiner von ihnen entwickeln.

Den beiden Regisseuren ist mit Gamer nicht erneut ein weiterer großer Wurf gelungen. Die teils hervoragend inszenierte Action überzeugt zwar und schafft es auch teilweise die Story zu übertünchen; jedoch verhindert die unausgegorene und vorhersehbare Geschichte mit den zugehörigen Logiklöchern (wie kann ein fetter Jeep mit vll einem halben Liter Sprit ein Todesrennen gegen 2 lastwagen gewinnen? Der frisst den halben Liter allein nach 10 Metern!), dass Gamer das Zeug zum Action-Highlight hat. Nichtsdestotrotz ein kurzweiliger, schön anzuschauender Actioner. Könnts euch ficken!

 

6,5/10

 

 

6.2.10 20:07


Termanitor Kick Ass Force

Christian Bale kicks ass, Sam Worthington kicks more ass und allgemein tritt im vierten Terminator- Teil einfach jeder jedem in den Arsch. Christian Bale, lieb, John Connor, potenzieller Erlöser, kämpft, wird bekämpft, schaut grimmig, wird grimmig angeschaut, ballert, fährt Motorrad, kickt Ärsche, verliert sein Team, schaut grimmig, kickt weiter Ärsche und iwas mit bösem Signal, soll Krieg beenden...whatever.

Marcus Wright, Hybrid, halb Mensch, halb Maschine, tritt noch viel heftiger rein, bekommt aua, weiß nix, heilt sich, teilt aus, wird nass, BAM, volle Möhre Landmine, is krasse Sau. 

Restlicher Cast sieht cool aus, reißt mal Spruch, ballert, kriegt aufs Maul und schaut grimmig. 

Die Story ist geradlinig, aber nie langweilig, Action rockt derbe, megafette Verfolgungsjagd zu Fuß, daraufhin im Truck gegen Motorräder, daraufhin auf ner fetten Brücke gegen Kampfflugzeuge, Explosionen, kaputte Roboter, übelst derbe halt. ROCKT GEWALTIG. Der Film bietet kaum Verschnaufpausen, Charaktere, die nur Abziehbilder sind und kaum Profil entwickeln, stören kaum, da der Film so kurzweilig inszeniert ist, dass die ruhigen Szenen zwar nie fesseln, jedoch meiner Meinung nach auch nie wirklich stören, da es wieder richtig kracht, bevor sich Langeweile einschleichen könnte.

Außerdem Anspielungen auf alte Teile, ein nackter Arnienator und derbe viel Krawallkacke, die sich nicht mit einer anspruchsvollen Story aufhält, sondern zügig bis zum Ende durchpowert. Ficks euch rein!

2.11.09 16:28


Frightentastic

Jahre vor der "Herr der Ringe" - Trilogie, mit der Peter Jackson, ähnlich wie Herkules, in den Olymp der Regieschwergewichte einzog, begeisterte er Genrefans mit kleinen Perlen des Funsplatters. Nach seinem Erstling "Bad Taste", den er mit niedrigsten Budget auf die Beine stellte, zeigte er schließlich 1992 mit dem Machwerk "Braindead" seine wahre Größe. Parallelen lassen sich auch zum Regisseur Sam Raimi finden, der sich mit der "Evil Dead"- Reihe erste Lorbeeren einheimste, um schlißelich mit der Spiderman- Trilogie so richtig auf die Kacke zu hauen. Sicherlich spielt Spiderman nicht in der Klasse eines Herr der Ringe, dennoch begangen beide Karrieren im Horror-, bzw. Funhorrorgenre. Nach einem Ausflug ins dramatische Fach (Heavenly Creatures, 1994) begab sich Jackson 1996 mit der Horrorkomödie "The Frighteners" wieder back to the roots.

Nach einem schweren Autounfall, bei dem er seine Frau verlor, erlangt der ehemalige Architekt Frank Bannister (Michael J. Fox) die Fähigkeiten, Geister zu sehen und mit ihnen kommunizieren zu können. Diesen Umstand nutzt er, um sich ein paar Dollar extra zu verdienen, indem er die friedliebenden Geister in fremden Häusern spucken lässt und sie daraufhin gegen ein angebrachtes Entgelt wieder  "professionell", mit Hilfe eines Toasters, austreibt. Franks Geschäft läuft solange gut, bis ein richtiger Dämon damit beginnt, sein Unwesen zu treiben.

Vor langer Zeit sah ich das letzte Mal einen Geisterfilm, der mich wirklich überzeugte. Neben den herausragenden "Ghostbusters"- Filmen,kann ich mich spontan, neben Caspar vll, an keinen wirklich überzeugenden Geisterfilm erinnern. Meist sind entweder peinliche Männchen mit Bettlaken über dem Kopf, die ich mit Geistern assoziiere. Jacksons Geister hingegen sehen aus, wie ein jeder von uns, mit dem Unterschied dass ein cooler Blauer Filter auf ihnen liegt. Vielleicht mag dies nicht die kreativste und erschreckendste Lösung für einen Geist sein, jedoch ist es wohl die logischste, da ich mir nich vorstellen kann, dass wir und nach dem Tod plötzlich in kleine grüne Fleischklumpen verwandeln. Nichtsdestotrotz hat die Computereffektabteilung hervorragende Arbeit bei dem Design des bösen Dämonen geleistet. Sein Auftritt als Diener der Hölle, der anfangs nur als Silhoutte unter Tapeten und Bodendielen zu sehen ist, wirkt im altmodischen Szenario perfekt am Platz. Mit gigantischer Sense macht er Jagd auf seine Opfer, kaum einer scheint sich ihm in den Weg stellen zu können. Das komplette Gegenteil bilden die freundlichen Geister, die Michael J. Fox auf seiner Jagd nach dem Dämon tatkräftig helfen. Neben dem Schwarzen aus den 70ern, der scheinbar auf dem Discoklo gestorben ist, gibt es noch den Nerd und als Highlight den alten Cowboy, der langsam selbst als Geist zu verfaulen droht. Auf das Konto dieser drei gehen die meisten Gags im Film.

Dass "The Frighteners" an der Kinokasse derbe baden ging, liegt sicherlich nicht an der Qualität des Films. Einzig ein starker Kontrast zwischen Horror und Comedy, könnte die Erklärung dafür sein. Neben seinen ulkigen und witzigen Momenten schafft es Jackson gekonnt Spannung aufzubauen und den Zuschauer mitfiebern zu lassen. Außerdem geizt der Film für eine Komödie nicht gerade mit Gewalt. Doch genau diese Dualität wird dem Film meiner Meinung zum Verhängnis. Hätte Jackson sich auf ein Element beschränkt, oder dies mehr in den Vordergrund gestellt, hätten sich die Kinosäele wahrscheinlich deutlich besser gefüllt. Gerade dieser Zwittercharakter, der meiner Meinung nach perfekt passt, lässt sowohl Comedy, als auch Horrorfans skeptisch auf das Machwerk blicken. Wo die einen sich vor Angst ins Höschen machen, lässt die andern der Comedyanteil kalt, da sie doch Horror in Reinsform sehen wollen.

Michael J. Fox liefert in seinem letzten großen Hollywoodfilm eine klasse Performance, das eigentliche Highlight ist jedoch Jeffrey Combs in der Rolle des durchgeknallten Polizisten Milton Dammers. Im Grunde verkörpert er eine Charikatur und keinen Menschen, jedoch fand ich seine Auftritte so skurril, lustig und bekloppt, dass ich ihn nur lieben kann.

Mit seinem letzten Spielfilm vor seinem endgültigen Durchbruch, erschuf Peter Jackson zwar kein weiteres Braindead, aber dennoch eine launige und zugleich spannende Horrorkomödie, die neben tollen Schauwerten auch noch eine unterhaltsame Story bietet, wobei der Schlusstwist nur zum teil überzeugen kann. Wer sich auf spassiges, nicht immer ernst gemeintes Genrekino einstellt und ein faible für Geistergeschichten hat, ist sicherlich sehr gut mit "The Frighteners" beraten.

29.10.09 19:36


Hirn aus, Spaß an!

Ein Heer von schwer bewaffneten Söldnern steht mitten in einer Lagerhalle, in die sich fünf schwarz gekleidete Gestalten hinabgeseilt haben. Als diese entdeckt werden, deutet einer der vielen Soldaten an, dass die fünf Gestalten wohl nicht mehr allzu lange zu leben haben, "KILL´EM ALL".Was danach folgt ist eine Achterbahnfahrt voll cooler Oneliner, fetter 80er Jahre Action und ein Wiedersehen mit ehemaligen und jetztigen ikonen des Actionkinos.

Im neuen Promo-Trailer zu Stallone`s "The Expendables" darf sich der gewillte Actionfreund schon einmal auf eine Einstimmung zum kommenden je-weniger-Hirn-desto-mehr-Action-Spektakel von Sylvester Stallone freuen. Im 3-mütigen Trailer erfährt man, dass es um Söldner, einen Diktator, irgendwas mit bösen Buben und eine heiße Schnitte geht. Im Film ändert sich die Tatsache wohl eher auch nicht. Trotzdem bin ich total heiß drauf, viele coole Spießgesellen der 80er wie Dolph Lundgren erneut hoffentlich in Bestform auf der Kinoleinwand und nicht auf dem Cover einer Osteuropäischen Direct-to-DVD Produktion zu sehen. Fette Action, geile Oneliner, coole Typen; wenn der Film das einhält, was der Trailer verspricht, lass ich mir vll auch einen Stallone- Gedächtnis- Bart wachsen.

Checkt den neuen Trailer, um euch selbst ein Bild von machen zu können.


14.10.09 13:22


Für alle unerschrockenen Luschen, die ihren Samstagabend daheim verbringen, hab ich die ultimativen Horrorshocker-TV-Tipps. Unser aller Lieblingssender, Tele 5, hat mal wieder ein fettes Packet geschnürt, in dem wohl die krassesten und grusligsten Fortsetzungen der krassesten und grusligsten Filme ever eingepackt sind. Um 20.15 fängt euer Extremalabend mit dem Megablockbuster "Piranha 2- Fliegende Killer" und im Anschluss folgt der ultimative Horror in Form von "Killer Krokodil 2 - Die Monsterbestie"! Ich rate jedem, der sich die Filme anschaut vorher Bilder von Leichen zu betrachten, um die Härte zu bekommen, die einen vorm Instant-Tod beim Anschaun der Filme schützt, denn wie Stalin immer sagte: Nichts ist erscheckender als der Kapitalismus.

9.10.09 11:48


Deutsche Kalauercomedyscheisse at its best

Alter, sitzt euer Lieblingsrusse wieder mal vor der Glotze und ausgerechnet auf dem favourite Comedysender Sat1 kommt die Megablockbusterverfilmung "Vollidiot" nach dem gleichnamigen Bestseller. Eins vorweg: Wer wieder mal nur eine dahingeschluderte Buchverfilmung vermutet, der jede Seele fehlt und deren Humor sich einfach perfekt in den Sat1 Comedyabend einfügt, trifft leider Gottes, wie ein Stier bei der Besamung direkt ins Schwarze.

Simon Peters ist ein 30-jähriger Handyverkäufer, der selbst ein Jahr nach der Trennung von seiner Exfreundin, immer noch verzweifelt seiner letzten Liebe hinterrennt oder verzweifelt versucht andre Frauen aufzugabeln. Hilfe erhofft er sich von seinem korpulenten Freund Flick und seiner lebenslustigen Freundin Paula. Nach einigen verzweifelten Fraueneroberungsmissionen, sieht er im neuen Kaffeeladen seine große Liebe, traut sich aber nicht sie anzusprechen. Boah wies weiter geht weiß ich ehrlich gesagt nicht, irgendwann ging mir der Rotz von Film so auf die Nüsse, dass ich dacht mir lieber so lang in die Leber zu boxen, um erfolgreich ausgemustert zu werden.

Der Totalausfall des Films ist Oliver Pocher. Zu keinem Zeitpunkt fühlt man mit dem Vollidioten mit, meist ist man damit beschäftigt zuzuschaun wie sich Pocher kläglich damit abmüht gleichzeitig zu schauspielern und noch lustig zu sein. Leider schafft ers so selten lustig zu sein, wie DEINE MUTTER! Scheissegal, ich konnt mir den Müll nicht zuende anschaun, in der Mitte dacht ich, mein Schwein pfeift. Einzig die geile Maria P. Garcia ist echt ne Augenweide.

Verdammt sei der Kapitalismus, der unsern Verstand und unsern Sinn für filmische Kunst vernebelt und verdammt seien geldgierige Produzenten, die jede Kuh bis zum letzten Sahnespritzer melken wollen. In dem Sinne: Preiset den Kommunismus!

8.10.09 23:01


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